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Reportage über das Hilfsprogramm zur Behandlung von Überlebenden sexueller Gewalt. Im Rahmen der Tätigkeit
als Communication Advisor für Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF)

  Guatemala gehört zu den Ländern mit der höchsten Kriminalitätsrate weltweit.

    Jeden Tag werden fast 20 Menschen getötet, 10.000 Vergewaltigungen werden angezeigt. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich um
    ein Vielfaches höher. Opfer von Sexualverbrechen erhalten in Guatemala fast keine medizinische und psychologische Hilfe.

    Daher hat Ärzte ohne Grenzen ein Hilfsprogramm in der Hautstadt Guatemala eingerichtet. Dort gibt es medizinische
    Vorbeugung gegen HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten.

    Zusätzlich wird psychologische Unterstützung angeboten.

    Ärzte ohne Grenzen arbeitet in zwei Kliniken in den gewalttätigsten Bezirken sowie im Referenzkrankenhaus der Stadt.

    Erica wurde am hellichten Tag an der Busstation überfallen und vergewaltigt. "Ich wollte einfach nur noch sterben."
    Gemeinsam mit der Psychologin von Ärzte ohne Grenzen hat sie die schlimmsten Traumata in den Griff bekommen.

    Ein Mitarbeiter der Internationalen Roten Kreuzes erklärt, welche Straßen heute als sicher gelten und welche wegen
    Überfallsgefahr gemieden werden sollten.

    Damit die Bevölkerung von der Behandlungsmöglichkeit erfährt, betreiben so genannte Educatoras Aufklärungsarbeit,
    sowohl in den Krankenhäusern als auch auf der Straße in den Bezirken.

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